Dick van Heerde, 1954 in Venlo, Niederlande, geboren, ist ein Künstler, dessen Leben und Werk von einer tiefen Verbundenheit mit der Kunst und der Natur geprägt sind. Bereits in seiner Kindheit zeigte er ein außergewöhnliches Talent für die Malerei und fertigte seine ersten Ölgemälde an – ein frühes Zeichen seiner Leidenschaft für die bildende Kunst. Diese Leidenschaft vertiefte sich in den Jahren zwischen 1976 und 1979, als er an der Restaurierung der Orgel-Fenster der „Nieuwe Kerk“ in Amsterdam teilnahm, der traditionsreichen Krönungskirche der Niederlande. Während dieser Zeit lernte er die Maltechniken des 17. Jahrhunderts kennen und wurde mit den Werken der alten niederländischen Meister vertraut. Diese Erfahrung prägte seinen künstlerischen Stil nachhaltig und weckte eine wachsende Bewunderung für deren meisterhafte Darstellung von Licht, Farbe und Details.
Inspiration aus der Tradition der niederländischen Meister führte dazu, dass Dick van Heerde eine besondere Vorliebe für Landschafts- und Menageriemalerei entwickelte. Diese Genres, die im 17. Jahrhundert ihren Höhepunkt erlebten, beeinflussten seinen Stil maßgeblich. Seine Arbeiten vereinen technische Präzision mit einem tiefen Verständnis für die Schönheit und Komplexität der Natur.
Im Jahr 1986 traf Dick van Heerde die entscheidende Entscheidung, sich vollständig der Kunst zu widmen. Zunächst konzentrierte er sich auf die europäische Tierwelt, die er mit großer Detailgenauigkeit und Liebe zum Ausdruck brachte. Doch im Laufe der Zeit wuchs seine Faszination für die afrikanische Wildnis. Die majestätischen Landschaften und die vielfältige Tierwelt Afrikas inspirierten ihn zu monumentalen Gemälden, die nicht nur die Schönheit, sondern auch die Fragilität dieser bedrohten Naturräume einfangen. Seine Werke spiegeln eine tiefe Ehrfurcht vor dem Kontinent Afrika wider und dienen gleichzeitig als Mahnung, die Natur und ihre Geschöpfe zu schützen.
Neben seiner künstlerischen Arbeit engagierte sich Dick van Heerde auch sozial. Er ist Mitbegründer der Stiftung Watoto Samburu , die sich der medizinischen und schulischen Unterstützung der Kinder eines Samburu-Stammes in Kenia widmet. Diese Stiftung trägt dazu bei, die Lebensbedingungen der Kinder in einer Manyatta (traditionelles Dorf) zu verbessern und ihnen bessere Zukunftschancen zu ermöglichen. Dieses Engagement zeigt, dass Dick van Heerdes Beziehung zu Afrika nicht nur künstlerisch, sondern auch menschlich tief verwurzelt ist.
Seine Kunst ist mehr als bloße Ästhetik – sie ist ein Plädoyer für den Naturschutz und ein Appell zur Bewahrung der Schönheit unserer Welt. Durch seine monumentalen Gemälde bringt er die Pracht und Vielfalt der afrikanischen Wildnis näher und sensibilisiert den Betrachter für die Bedrohung dieser einzigartigen Lebensräume. Gleichzeitig unterstreicht sein soziales Engagement seine Überzeugung, dass Kunst und Menschlichkeit Hand in Hand gehen sollten.
Dick van Heerde ist somit nicht nur ein herausragender Künstler, sondern auch ein Visionär, der durch seine Werke und sein Wirken die Welt positiv beeinflusst. Seine Bilder laden uns ein, die Natur mit offenen Augen und offenem Herzen wahrzunehmen, während seine Stiftungsarbeit einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Afrika leistet.
